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Bayerischer Streuobstpakt

Die Streuobstbestände sind akut gefährdet. Seit 1965 sind rund 70 Prozent der Streuobstbestände in Bayern verschwunden. Deshalb haben die Bayerische Staatsregierung und zahlreiche Verbände im Oktober 2021 den „Bayerischen Streuobstpakt“ unterzeichnet.
Ziel dieses Paktes ist es, den derzeitigen Streuobstbestand in Bayern zu erhalten sowie eine Million Streuobstbäume bis zum Jahr 2035 neu zu pflanzen. 

Maßnahmenbereiche 

Folgende Maßnahmenbereiche werden zu einem Gesamtkonzept verzahnt: 

  • Erfassung und Monitoring
    • Bayernweite Fernerkundung
    • Aktuallisierung Biotopkartierung
  • Förderung des Streuobstanbaus
    • Flächenförderung (KULAP und VNP)
    • Förderung, Pflanzung und Pflege (Erzeugung Pflanzmaterial, Schwerpunktgebiete, Baumpflege, Ersatz- und Neupflanzung)
    • Investive Förderung (Maschinen, Anlagen und Gebäude)
  • Vermarktung und Marketing
  • Forschung und Entwicklung
  • Beratung und Öffentlichkeitsarbeit

 

Unterzeichner des Paktes 

  • Bayerische Staatsregierung
  • Bund Naturschutz in Bayern e. V.
  • Landesbund für Vogelschutz in Bayern e. V.
  • Bayerischer Bauernverband
  • Verband der Bayerischen Fruchtsaftindustrie
  • Bund deutscher Baumschulen (BdB) Landesverband Bayern e. V.
  • Bayerische Landschaftspflegeverbände
  • Bayerischer Landesverband für Gartenbau und Landespflege e. V.
  • Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern e. V. 

 

Weiterführende Informationen finden Sie auf der Website des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

https://www.stmelf.bayern.de/landwirtschaft/gartenbau/285450/index.php 

sowie auf der Website des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz

https://www.stmuv.bayern.de/themen/naturschutz/naturschutzfoerderung/streuobstpakt/index.htm